Das optimale Einspielen auf der Trompete

Wieso überhaupt einspielen? Um ein wohliges gutes Gefühl auf den Lippen zu bekommen?

Das Einspielen ist ein warm up – vergleichbar mit Sportlern, die sich aufwärmen, bevor sie zu Höchstleistungen fähig sind.

Wichtig für Dich zu wissen ist, dass, je länger Du brauchst, um Dich einzuspielen, umso schlechter ist Deine Technik, Deine Funktionalität auf dem Instrument. Dein System ‚Trompetespielen‘ braucht dann zu lange, bis es den gewünschten Zustand erreicht hat.

Wäre es nicht wünschenswert, wir spielten uns nur kurz ein? So bliebe mehr Zeit für die Musik.

Hier nützliche Tipps zum Optimieren Deines Einspielens, das gleichzeitig Deine Wahrnehmung und Deine Technik auf Deinem Instrument verbessern wird:

  1. Spiele Dich mit Übungen oder Tonleitern ein, die Du PROBLEMLOS spielen kannst
  2. Wähle zu Anfang eine angenehme Tonlage, idealerweise zwischen g¹ und g²
  3. Wähle ebenso einen einfachen gleichmäßigen Rhythmus
  4. Übe Tonleitern IMMER langsamun IMMER mit Metronom: je langsamer wir etwas spielen, umso detailierter können wir wahrnehmen, ob alles richtig ist (Rhythmus, Lautstärke, Tonhöhe, Artikulation, Haltung der Finger, Schnelligkeit der Finger, Körperhaltung). Das Metronom auf Tempo 60 stellen; pro Schlag ein Ton
  5. Übe Tonleitern IMMER laut: wenn wir etwas lauter spielen, verbessert sich die Klangqualität. (Schon mal ausprobiert?)
  6. Übe Tonleitern IMMER legato: wieso sich mühsam mit Anstoßübungen abplagen, wenn der Anstoß schlecht ist (s. Punkt 1)? Außerdem, und das ist wichtiger, üben wir gebunden, weil es einfacher ist. 🙂

Zusammenfassend: Übe IMMER zuerst das, was Du auf der Trompete problemlos spielen kannst!! Dann wird sich  Dein Instrumentalspiel kontinuierlich verbessern und Du hast mehr Freude am Musizieren.

Lies Dir doch auch  meinen Beitrag hilfreiche Einspielübungen durch! Hier findest Du alles, wie Du zu einem stabilen Trompetenspiel gelangst.

 

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